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	<title>Internet Abmahnungen</title>
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	<description>Alles über Gefahren im Internet</description>
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		<title>Zu viel Zensur oder zu wenig Urheberrechtsschutz im Internet?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trend Filesharing- Legal oder illegal? Beim sogenannten Filesharing werden Dateien von Nutzern über einen zentralen Server ausgetauscht. Besonders häufig geschieht dies allerdings mit Musik- und Filmdateien, was den Rechteinhabern natürlich enorme Gewinneinbußen einbringt. Bisher war es allerdings immer schwierig zu trennen, was eindeutig illegal und was legal ist, denn der übergeordnete Server selbst kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Copyright-300x300.jpg" alt="" title="Zu viel Zensur oder zu wenig Urheberrechtsschutz" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-32" /><br />
<h2>Der Trend Filesharing- Legal oder illegal?</h2>
<p>Beim sogenannten Filesharing werden Dateien von Nutzern über einen zentralen Server ausgetauscht. Besonders häufig geschieht dies allerdings mit Musik- und Filmdateien, was den Rechteinhabern natürlich enorme Gewinneinbußen einbringt. Bisher war es allerdings immer schwierig zu trennen, was eindeutig illegal und was legal ist, denn der übergeordnete Server selbst kommt mit den illegal geteilten Dateien nicht in Berührung und kann daher für deren Austausch oft nicht belangt werden. Mittlerweile funktioniert Filesharing oft auch ohne zentralen Server. Stattdessen entstanden immer mehr Netzwerke, in denen jedes Mitglied sowohl Nutzer als auch Anbieter von Diensten ist. Das macht es sehr kompliziert die, für die illegalen Austausche Verantwortlichen, ausfindig zu machen. Ein weiteres Problem ist, dass jeder Server den Gesetzen des jeweiligen Staates unterliegt, das Internet allerdings international ist. In Deutschland war bis 2007 nur das Anbieten von urheberrechtsverstoßenden Dateien verboten, mittlerweile ist auch der Download strafbar. </p>
<h2>SOPA und OPEN- Zensur oder nötige Gesetze?</h2>
<p>Gegen Urheberrechtsverstöße im Netz, insbesondere beim Filesharing, wollte der US-amerikanische Senat das sogenannte SOPA (Stop Online Piraty Act) beschließen. Durch dieses umstrittene Gesetz würde das Herunterladen von geschützten Inhalten zu einer schweren Straftat, außerdem könnten Internetseiten sehr schnell und problemlos gesperrt werden. Das Gesetz stieß auf heftige Kritik, dem Gesetzesentwurf wurde vor allem der Versuch der Zensur vorgeworfen. Das Thema wurde insbesondere auch deshalb öffentlich so heftig diskutiert, weil Wikipedia und zahlreiche andere Webangebote die englischsprachigen Seiten sperrten und in den anderen nationalen Versionen auf die Problematik des Gesetzes hinwiesen. Auch unter den deutschen Politikern wurde der Gesetzesentwurf scharf diskutiert. Mittlerweile hat der Senat Abstand genommen und man kann damit rechen, dass SOPA in dieser Art nicht beschlossen wird. Stattdessen wird jetzt über OPEN (Online Protection and Enforcement of Digital Trade Act) diskutiert. Bei diesem Gesetzesentwurf soll die Aufsicht nicht beim Justizministerium, sondern bei der Internationalen Handelskammer liegen. Angegangen werden dabei ausländische Internetseiten, die ganz bewusst gegen Urheberrechte verstoßen. Diese sollen dann quasi isoliert werden, indem sich die großen Werbeanbieter und Zahlungsdienstleister weigern mit ihnen zusammenzuarbeiten. </p>
<h2>Schwammiger Kompromiss</h2>
<p>Auch OPEN wird von allen Seiten noch heftig kritisiert. Die Vertreter der Urheberrechteinhaber empfinden es als zu leicht, Netzaktivisten sehen noch immer die Gefahr, dass Internetseiten aus den falschen Gründen isoliert und damit geradezu zu Grunde gerichtet werden könnten. Es wird auch immer wieder gesagt, dass eigentlich keine neuen Gesetze gebraucht werden, da der Schaden der Musik- und Filmindustrie so gering ist, dass man nicht dagegen vorzugehen bräuchte. Darüber hinaus kämen die USA auch ohne die Gesetze hervorragend mit ausländischen urheberrechtsverletzenden Internetseiten zurecht. Das hätten sie zuletzt mit dem Durchgreifen gegen Megadownload eindeutig gezeigt. Als Nutzer sollte man sich auf jeden Fall klar machen, dass Filesharing bereits jetzt auch in Deutschland strafbar ist. Außerdem muss man sich darauf einstellen, dass jedes Gesetz der USA in dieser Angelegenheit auch auf unser Alltagsleben Einfluss nehmen wird, da das Internet keine Staatsgrenzen kennt und die in Deutschland einflussreichsten Webangebote aus den USA kommen. </p>
<p>Picture: Yvonne Prancl &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Warum ist Rapidshare legal?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ein US-Gericht die Schließung von Megaupload veranlasst hat, haben viele andere One Click Hoster ihr Angebot eingestellt oder stark eingeschränkt. Der Branchenprimus &#8220;Rapidshare&#8221; sieht für sich keinen Grund, diesem Beispiel zu folgen. Welche Unterschiede gibt es zwischen Megaupload und Rapidshare? Rapidshare &#8211; das Original aus der Schweiz Eine Plattform auf der man mit wenigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Datenschutz-300x225.jpg" alt="Rapidshare - das Original aus der Schweiz" title="Warum ist Rapidshare legal?" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-28" /><strong>Nachdem ein US-Gericht die Schließung von Megaupload veranlasst hat, haben viele andere One Click Hoster ihr Angebot eingestellt oder stark eingeschränkt. Der Branchenprimus &#8220;Rapidshare&#8221; sieht für sich keinen Grund, diesem Beispiel zu folgen. Welche Unterschiede gibt es zwischen Megaupload und Rapidshare?</strong></p>
<h2>Rapidshare &#8211; das Original aus der Schweiz</h2>
<p>Eine Plattform auf der man mit wenigen Klicks eine Datei ablegen kann – das ist Rapidshare. Ein bequemer Datenspeicher im Internet. Mit einem speziellen Link kann man dann jederzeit und von überall auf der Welt auf die Datei zugreifen. An dieser Idee ist grundsätzlich nichts Illegales. Problematisch wird es erst, wenn ein Benutzer urheberrechtlich geschütztes Material auf Rapidshare ablegt, und den Link überall im Internet verbreitet. Natürlich ist der Verstoß gegen das Urheberrecht dann nicht Rapidshare anzulasten, sondern dem Benutzer, der die Dateien hochgeladen und die Links verbreitet hat. Trotzdem ist auch Rapidshare in der Pflicht, im Rahmen des technisch Möglichen, die illegale Nutzung seiner Dienste zu verhindern. Das tut Rapidshare auch. Die Mitarbeiter gehen allen Meldungen über Urheberrechtsverletzungen aufmerksam nach und löschen die betroffenen Dateien bzw. Benutzerkonten. Außerdem haben sie schon vor Jahren ein Bonusprogramm gestoppt, mit dem eine intensive Nutzung des Dienstes belohnt wurde. Die Chefin von Rapidshare, Alexandra Zwingli geht von einem Anteil an illegalen Inhalten im einstelligen Prozentbereich aus.</p>
<h2>Megaupload &#8211; blauäugig und ignorant:</h2>
<p>Der Gründer von Megaupload, Kim Schmitz, ist eine schillernde Persönlichkeit. Er beriet als angeblicher Hacker und Sicherheitsexperte große Firmen, bis ihm von mehreren Seiten, unter anderem vom Chaos Computer Club, mangelnde Kompetenz vorgeworfen wurde. Dann stellte er der angeschlagenen Aktiengesellschaft &#8220;Letsbuyit.com&#8221; eine rettende Investition in Aussicht, was er aber nie in die Tat umsetzte. Er schaffte es aber allein durch diese Nachricht, den Kurs nach oben zu treiben und machte dadurch satte Gewinne. Sein dritter Coup war dann die Gründung von Megaupload. Das Geschäftsmodell war bei Rapidshare abgeschaut. Im Gegensatz zum Original hat Megaupload aber nie versucht, gesetzeskonform zu arbeiten. Gemeldete Urheberrechtsverletzungen wurden nur oberflächlich verfolgt. Anstatt die beanstandeten Dateien zu löschen, wurde nur der Link dorthin unbrauchbar gemacht. Von sich aus ist Megaupload nie gegen illegale Inhalte vorgegangen. Ganz im Gegenteil, das Unternehmen setzte ein Bonussystem ein, dass eine hohe Anzahl an Downloads belohnte. Die illegale Kopie eines aktuellen Films hatte meist eine sehr hohe Anzahl an Zugriffen. Die wöchentliche Onlinesicherung eines Privatrechners, oder die kostenlose CD einer unbekannten Freizeitband war dagegen kaum gefragt.</p>
<h2>Warum Megaupload illegal ist, Rapidshare jedoch nicht:</h2>
<p>Der Grund, warum Megaupload geschlossen wurde, war nicht, dass es sich um einen One Click Hoster handelt. Solche Dienste gibt es inzwischen sehr viele. Problematisch war der Umgang mit illegalen Inhalten auf deren Servern. Hier ist der entscheidende Punkt, an dem sich Rapidshare und andere legale Anbieter von Megaupload unterscheiden. Rapidshare geht gegen den Missbrauch seiner Dienstleistungen vor, Megaupload hat es nicht getan. </p>
<p>Bild: Wilm Ihlenfeld &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Two-Strikes-Warnmodell in Deutschland – ein kritischer Artikel</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Two-Strikes-Warnmodell]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vehementesten vertritt Volker Kauder, CDU, die Einführung eines Two-Strikes-Warnmodells. Dieses Warnmodell verletzt kurz zusammengefasst wesentliche Prinzipien und Grundlagen der Demokratie durch die Einführung einer Art Schnellgerichtsbarkeit im Bereich des Urheberrechts. Schon nach einem zweimaligen Verstoß des Urheberrechts soll ein Internet-Anschlussinhaber durch einen Richterbeschluss den Zugang zum Netz verlieren. Dies kommt vielen kreativen Berufen einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Two-Strikes-300x200.jpg" alt="ein kritischer Artikel" title="Two-Strikes-Warnmodell in Deutschland" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-25" /><strong>Am vehementesten vertritt Volker Kauder, CDU, die Einführung eines Two-Strikes-Warnmodells. Dieses Warnmodell verletzt kurz zusammengefasst wesentliche Prinzipien und Grundlagen der Demokratie durch die Einführung einer Art Schnellgerichtsbarkeit im Bereich des Urheberrechts. Schon nach einem zweimaligen Verstoß des Urheberrechts soll ein Internet-Anschlussinhaber durch einen Richterbeschluss den Zugang zum Netz verlieren. Dies kommt vielen kreativen Berufen einem Berufsverbot gleich. </strong></p>
<h2>Die Interessen der Musikindustrie im Vordergrund</h2>
<p>Wer früher einen im Vergleich zu den modernen Download-Technologien vergleichsweise altmodischen Datenträger wie eine CD oder eine DVD gekauft hat, der konnte diese ohne Einschränkungen im Privatbereich weitergeben und verleihen. In der alltäglichen Praxis ist es also so, dass Sie Ihrer Freundin einfach eine Kopie dieser CD zur privaten Verwendung schenken können. Viele Menschen halten dies auch für angemessen und richtig, da in Deutschland auf jeden &#8220;leeren&#8221; bzw. unbespielten Tonträger eine GEMA-Abgabe gezahlt wird. Somit würde ein Verbot dieser privaten Kopie einem doppelten Abkassieren gleich kommen. Zudem muss sich die Politik hier den berechtigten Vorwurf gefallen lassen, dass sie einzig die Interessen der Musikindustrie verfolgt: Bei einem Material- und Herstellungspreis einer CD von unter zwei Euro und Verkaufspreisen um die 20 Euro sind ohnehin schon 90% Gewinn des Verkaufspreises für den Urheber und die verschiedenen Handelsstufen selbstverständlich. </p>
<h2>Realitätsferner Populismus zu Lasten der Realwirtschaft</h2>
<p>Der Einzelhandel und insbesondere die Nahverkehrsunternehmen leiden in einem ganz anderen Zusammenhang wesentlich mehr unter echten Straftaten. Ladendiebstähle werden auch von den Justizbehörden leider nur als Bagatelldelikte angesehen und erst nach Wiederholungen massiv verfolgt. Hier wird die Realwirtschaft ziemlich alleingelassen und muss jährlich hohe Beträge in Sicherungsanlagen und Diebstahlsprävention investieren. Anders der neue Vorschlag von Herrn Kauder: Dieser zerstört noch weiter das Vertrauen in den Rechtsstaat, denn es soll nicht das Instrument oder Werkzeug eines möglicherweise illegalen Tauschrings beschlagnahmt werden. Anstatt die Tauschbörse stillzulegen, wird der einzelne Nutzer ganz vom Internet abgehängt. In Zeiten des von der Regierung geförderten und teilweise zwangsweise vorgeschriebenen Datenaustausches kommt dies einem Berufsverbot gleich. Wer seine Umsatzsteuererklärung ohne Internet und Programm der Finanzverwaltung abgeben möchte, hat keine Chance. Im Klartext, fordert Volker Kauder ein Berufsverbot für alle Berufe nach einem zweimaligen Musikdiebstahl im Internet! </p>
<h2>Das Internet darf kein rechtsfreier Raum werden &#8211; auch nicht durch die Politik</h2>
<p>Das Two-Strikes-Warnmodell ist zu Recht umstritten. Denn hier werden im Internet wesentlich schärfere Regelungen eingesetzt, als in der Realwirtschaft. Ein zweimaliger Rechtsverstoß im Bereich der Raubkopie ist eigentlich einem Ladendiebstahl gleichgesetzt, führt allerdings nicht zu einer Vorstrafe, sondern zum kompletten Ausschluss von der Teilhabe an der Informationsgesellschaft. Ehrliche Kunden und Bürger sollten diesen Vorstoß trotzdem nicht gutheißen, denn er birgt das Risiko einer weiteren Gewalteskalation von staatlicher Seite. Es werden ganz unterschiedliche Dinge miteinander verbunden anstatt einfach die entsprechende Tauschbörse zu schließen oder noch einfacher die entsprechenden Anschlüsse in Richtung der Tauschbörsen zu sperren. </p>
<p>Image: laguna35 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Triumph für Musik- und Filmindustrie nach Schließung vom Megaupload</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Megaupload ist offline!&#8221; Diese Nachricht hat vor wenigen Tagen die gesamte Internetbranche erschüttert. Den einen oder anderen wird dies freuen. Andere wiederum werden der Tauschbörse viele Tränen hinterher weinen. Wer sicherlich nicht weinen wird, ist die Musik- und Filmindustrie. Haben sie doch damit ihren lang ersehnten Triumph einfahren können. Doch ist dies wirklich ein Triumph [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/musikdownload-300x200.jpg" alt="Ein Freudentag für die Unterhaltungsindustrie und wie eigentlich alles begann" title="Triumpf für Musik- und Filmindustrie" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-22" /><strong>&#8220;Megaupload ist offline!&#8221; Diese Nachricht hat vor wenigen Tagen die gesamte Internetbranche erschüttert. Den einen oder anderen wird dies freuen. Andere wiederum werden der Tauschbörse viele Tränen hinterher weinen. Wer sicherlich nicht weinen wird, ist die Musik- und Filmindustrie. Haben sie doch damit ihren lang ersehnten Triumph einfahren können. Doch ist dies wirklich ein Triumph oder nur der oft erwähnte Tropfen auf den heißen Stein?</strong></p>
<h2>Megaupload und was dahinter steckt</h2>
<p>Megaupload gehörte bis zum 19. Januar 2012 zu den Sharehostern, die sich neben diversen Werbeeinnahmen auch über sogenannte Premiumzugänge finanzierten. Im März 2005 konnte man dort erstmals Musik und Filme anbieten oder herunterladen. Während das Anbieten von Daten kostenlos möglich war, musste man für das Herunterladen Inhaber eines Premium Accounts sein. Dieser ermöglichte es den Nutzern dann, in uneingeschränkter Größe Daten für andere bereitzustellen oder selbst zu nutzen. Durch die preiswerte uneingeschränkte Nutzung der dort gespeicherten Daten ist der Unterhaltungsindustrie rund eine halbe Milliarde US-Dollar Schaden entstanden. Der Umsatz von Megaupload wurde hingegen während der gesamten Laufzeit auf 175 Millionen US-Dollar beziffert. </p>
<h2>Ein Freudentag für die Unterhaltungsindustrie und wie eigentlich alles begann</h2>
<p>Dass man sich auf Seiten der Unterhaltungsindustrie am Tag der Schließung mehr als freute, ist verständlich. Immerhin gehörte Megaupload zu den drei größten Umschlagplätzen weltweit für kopierte Daten. Dennoch kann es sich hier nur um ein kleines Aufatmen der Geschädigten handeln. Auch wenn andere große Anbieter solcher Daten ihr Angebot nach der Schließung deutlich eingeschränkt haben, wird es immer wieder Internetseiten geben, die mit Raubkopien illegal ihr Geld verdienen. Denn was dies betrifft hat die Unterhaltungsindustrie längst den Anschluss an das wahre Leben verloren. Mit Einführung der Mp3 Formate und den CD Brennern war es Raubkopierern erstmals möglich, Kopien im großen Stil anzufertigen und anzubieten. Doch im Prinzip hat die Industrie den Grundstein hierfür selbst gelegt. CD Rohlinge, welche nur einige wenige Cent kosten und Brenner, die nahezu jedes Format lesen können und ebenfalls zu einem Spottpreis erhältlich sind, animieren förmlich dazu, teure CDs und DVDs im Geschäft liegen zu lassen und sich viel lieber mit einer günstigeren Kopie zufrieden zu geben. Wäre hier bereits die Industrie nicht so &#8220;geldgeil&#8221; gewesen und hätte den Absatz dieser technischen Geräte unterbunden oder deutlich erschwert, wären wir sicherlich heute nicht in dieser misslichen Lage. Zudem sehen viele Kunden es nicht mehr ein, für billige &#8211; teilweise am Computer &#8211; produzierte Musik viel Geld ausgeben zu müssen. Doch das Kind ist in den Brunnen gefallen und nun muss schnellstmöglich nach attraktiven Alternativen gesucht werden, damit Kunden wieder den wahren Wert einer CD oder einer DVD erkennen und den Originalen den Vortritt geben. Nur dann kann auf diesem Markt wirklich eine Wende herbeigeführt werden.</p>
<h2>Der erste Schritt ist getan</h2>
<p>Gönnen wir der Unterhaltungsindustrie also erst einmal ihren Erfolg und hoffen wir, dass sie diesen zum Anlass nehmen, auch selbst einmal umzudenken und neue Wege zu bestreiten. Denn man kann Kunden nur dann begeistern, wenn man was zu bieten hat. Wenn man innovative Dinge entwickelt, die hochwertig sind und nur im Original einen Wert besitzen. Denn kopierte und billige Massenware kann man auch als Download haben. </p>
<p>IMG: Epibrate Images &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Musikstars werben für Filesharing-Anbieter?!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Werbeaktion des bekannten One-Click-Filehoster Megaupload sorgte nicht nur in den USA für reichlich Aufsehen. Zu sehen waren, sowohl auf der Webseite des Filehosters, als auch in einem eigens zusammengeschnittenen und gedrehten Video zahlreiche Musikstars aus dem RnB, Pop und Rap-Genre. Während sich einige Plattenfirmen und Musiklabel empört zeigten, stieß die Aktion im Internet auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Filesharing3-300x220.jpg" alt="Freund und Feind auf einer Wellenlänge" title="Musikstars werben für Filesharing-Anbieter" width="300" height="220" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Eine Werbeaktion des bekannten One-Click-Filehoster Megaupload sorgte nicht nur in den USA für reichlich Aufsehen. Zu sehen waren, sowohl auf der Webseite des Filehosters, als auch in einem eigens zusammengeschnittenen und gedrehten Video zahlreiche Musikstars aus dem RnB, Pop und Rap-Genre. Während sich einige Plattenfirmen und Musiklabel empört zeigten, stieß die Aktion im Internet auf überwiegend positive Resonanz.</strong></p>
<h2>Freund und Feind auf einer Wellenlinie</h2>
<p>Die Aktion, die vom Megaupload Gründer und Inhaber Kim Schmitz, auch bekannt unter dem Kosenamen Kim Dotcom, ins Leben gerufen wurde, polarisierte vor allem deshalb, da Megaupload in der Internetszene als beliebtes Mittel zum Filesharing und der Verbreitung von Warez genutzt wird. Dennoch gelang es dem Internetguru namenhafte Stars wie Kanye West, P. Diddy, Jamie Foxx, Kim Kardashian, The Game und einige weitere bekannte Vertreter der Musikbranche für seine PR-Aktion unter Vertrag zu nehmen. Zu sehen waren dabei auf der Megaupload Webseite Portraits der einzelnen Stars, die allesamt in einem kurzen Video in überschwänglichen Tönen von Megaupload und dem sicheren und schnellen Datentransfer über den Filehoster berichteten. Zusätzlich wurde von Kim Schmitz ein Musikvideo gedreht, was den Filehoster weiter, in einem durchaus ohrwurmverdächtigen Chorus, angepriesen hat. Auch hier ließen es sich einige der Stars nicht nehmen, ihre Skits für den Song zur Verfügung zu stellen oder noch einmal selbst zum Mikrofon zu greifen.</p>
<h2>Verwirrung und Erstaunen bei Internetgemeinde &#8211; Resonanz dennoch positiv</h2>
<p>Sicherlich war es auch für die Musiker selbst kein Geheimnis, dass Megaupload in erster Linie zum Filesharing genutzt wird und somit erheblichen Anteil an den mitunter immer wieder in Beschlag geratenen geringen Verkaufszahlen ihrer eigenen CDs trägt. Doch gerade dieser Fakt in der Werbekampagne löste im Internet eine regelrechte Welle von viraler Verbreitung aus, denn nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt zeigten sich Internetuser verwundert, warum gerade Musiker das direkte Feindbild und einen der größten Vertreter des Filesharings öffentlich so anpreisen. Bis heute sind keine weiteren Details über die Einzelheiten der Verträge offengelegt worden, so dass jeder nur für sich selbst mutmaßen kann, wie es Kim Schmitz gelang die Megauploadkampagne so erfolgreich ins Leben zu rufen und wie viel Geld tatsächlich an die Teilnehmer geflossen ist. Gelohnt hat es sich wohl allemal, denn der Song und die kurzen Videoschnipsel der Stars verbreiteten sich quasi wie ein Lauffeuer durch das Internet und ließen den Filehoster mitsamt seinem Geschäftsführer zudem ungemein sympathisch wirken.</p>
<h2>Werbeaktion mit einem David gegen Goliath Effekt</h2>
<p>Zwar wurde Megaupload mitsamt Kim Schmitz mittlerweile vom FBI zumindest temporär unter Beschlag genommen, die Aktion hatte damals dennoch ihren Erfolg. Neben der klugen Strategie quasi den Erzfeind für seine eigenen Zwecke zu nutzen, spielten dabei auch die Plattenfirmen Megaupload in die Hände. Durch tagelange verzweifelte Versuche seitens Plattenfirmen das Video vom Netz zu nehmen, unzählige Löschversuche auf YouTube und anderen Videohostern, sowie Presseerklärungen, dass man quasi selber verwundert sei, warum die eigenen Künstler für Megaupload Werbung machen, entstand quasi ein David gegen Goliath Kampf. Megaupload stand dabei stellvertretend für die Internetuser und die Idee eines freien Netzes, während die Plattenfirmen den schwarzen Peter als Spielverderber und Geizhälse zugeschoben bekamen. </p>
<p>Bildquelle: kebox &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Filesharing ohne schlechtes Gewissen &#8211; Wie Nutzer ihr illegales handeln erklären</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[download]]></category>
		<category><![CDATA[illegal]]></category>

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		<description><![CDATA[Filesharing ist seit vielen Jahren in aller Munde. In immer wiederkehrenden Debatten streiten Befürworter und Gegner darüber, ob und was gegen das illegale Downloaden von Filmen, Musik, Programmen oder PC-Spielen zu tun ist, denn nie war Filesharing so beliebt wie heute. Ein schlechtes Gewissen haben dabei die Wenigsten. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Filesharing2-300x199.jpg" alt="" title="Filesharing ohne schlechtes Gewissen" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>Filesharing ist seit vielen Jahren in aller Munde. In immer wiederkehrenden Debatten streiten Befürworter und Gegner darüber, ob und was gegen das illegale Downloaden von Filmen, Musik, Programmen oder PC-Spielen zu tun ist, denn nie war Filesharing so beliebt wie heute. Ein schlechtes Gewissen haben dabei die Wenigsten. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn legale Alternativen sind kaum vorhanden und warum auf etwas verzichten, das im Internet kostenlos zu bekommen ist?</strong></p>
<h2>Schlechtes Gewissen &#8211; Was ist das?</h2>
<p>Haben Sie schon einmal einen illegalen Download vorgenommen? Wenn ja, dann wissen Sie, dass das heutzutage kinderleicht ist. Mit einem guten Computer und einer schnellen Internetverbindung ist ein Film oder ein Musikalbum zum Teil innerhalb weniger Minuten heruntergeladen. Dabei kümmert es die meisten Menschen, die Filesharing betreiben, herzlich wenig, dass sie sich strafbar machen. Viele, die sich Dateien illegal aus dem Internet herunterladen, stehen dazu und sagen offen und ehrlich, dass sie sofort darauf verzichten würden, wenn Musiklabels, Filmstudios oder Spielehersteller ihr Angebot an die aktuellen Möglichkeiten anpassen würden. Damit ist gemeint, dass es Computernutzer leid sind, oft monatelang auf neue Kinofilme oder Serien warten zu müssen, die in anderen Ländern beispielsweise längst zur Verfügung stehen. Ein anderer Grund für die vielen illegalen Downloads sind die zum Teil horrenden Kosten für neue Produkte, die Nutzer entweder nicht zahlen wollen oder aus finanzieller Sicht gesehen einfach nicht zahlen können.</p>
<h2>Legale Alternativen mit gutem Angebot gesucht</h2>
<p>Moral und Gewissen werden überbewertet, sagen die Einen. Illegale Downloader gehören härter bestraft, verlangen die Anderen. Kaum ein Thema spaltet die Gemüter so sehr wie dieses, und wenn Sie als User sich neue Programme, Filme und CDs nicht leisten können, sollen Sie eben darauf verzichten. Das verlangen zumindest die Gegner von Filesharing, während die Befürworter dagegenhalten, warum sie auf etwas verzichten sollen, das auf Tauschbörsen, Internetplattformen oder durch Freunde leicht zu bekommen ist. Und damit sind die Befürworter in dieser Hinsicht eindeutig im Vorteil, denn das Angebot an illegalem Downloadmaterial ist groß und es wächst täglich. Legale Downloadmöglichkeiten können da nicht mithalten, denn sie bieten dem User in den meisten Fällen nicht das, wonach er sucht. Das neueste Programm oder den neuesten Film. Eine Nachfrage wäre also vorhanden. Nur wo bleibt das entsprechende legale Angebot? Warum stellt zum Beispiel die Filmindustrie dem Nutzer nicht den neuesten Blockbuster als günstige Downloadmöglichkeit in guter Qualität zur Verfügung?</p>
<h2>Keine Lösung in Sicht</h2>
<p>User sind nicht länger bereit, viel Geld für Kinotickets oder in ihren Augen völlig überteuerte DVDs, CDs und Computerprogramme auszugeben, wenn es günstige oder sogar kostenlose Alternativen gibt. Die Hersteller wissen das, doch statt den Nutzern Alternativen anzubieten, drohen sie mit Klagen und zum Teil vollkommen überzogenen Schadensersatzforderungen. Das wird das Problem der illegalen Downloads allerdings nicht lösen. Solange es Tauschbörsen, Streamingplattformen und ähnliche Angebote für Filesharing gibt, die konkurrenzlos sind, werden sie auch genutzt. Das mag illegal und moralisch verwerflich sein, doch ein Umdenken muss auf beiden Seiten stattfinden. Ist das nicht der Fall, wird sich an der aktuellen Situation auch in Zukunft nicht viel ändern. </p>
<p>Foto: VRD &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Filehoster stellen den Betrieb aus Angst vor den Behörden ein</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Razzia beim Filesharing-Unternehmen Megaupload, der Verhaftung seines Gründers Kim Schmitz und der Stilllegung seiner Internetbörse, ziehen andere Filehoster aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen panisch die Reißleine. Hatte es kurz zuvor noch geheißen, dass andere Anbieter die Dienste von Megaupload übernehmen, schränken diese nun ihr Angebot drastisch ein oder nehmen sich komplett vom Netz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Filesharing-300x200.jpg" alt="Megaupload ins &quot;Aus&quot; geschossen und andere Filehoster ziehen jetzt die Reißleine" title="Filehoster stellen den Betrieb aus Angst vor den Behörden ein " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-13" /><strong>Nach der Razzia beim Filesharing-Unternehmen Megaupload, der Verhaftung seines Gründers Kim Schmitz und der Stilllegung seiner Internetbörse, ziehen andere Filehoster aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen panisch die Reißleine. Hatte es kurz zuvor noch geheißen, dass andere Anbieter die Dienste von Megaupload übernehmen, schränken diese nun ihr Angebot drastisch ein oder nehmen sich komplett vom Netz, weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass auch sie ins Visier der Behörden geraten. </strong></p>
<h2>Megapload ins &#8220;Aus&#8221; geschossen</h2>
<p>Die Firma Megaupload war einer der vielen File- oder Sharehoster, auch Filesharer, die sich größtenteils durch kostenpflichtige Zugänge zu ihren Dateien, auf die von jedem beliebigen Ort zugegriffen werden konnte, finanzierte. Die Dienstleistung des Filehostings ermöglicht es Internetusern, Dateien wie Filme oder MP3s auf dem zentralen Datenspeicher des Anbieters abzulegen und anderen, diese herunterzuladen. Bei Megaupload konnte man gratis unbeschränkt hochladen, wollte man jedoch Files, die eine Größe von 1 GiB überschritten, downloaden, musste man im Besitz eines Premium-Accounts sein. Dieser kostenpflichtige Premium-Account garantierte außerdem kürzere Wartezeiten bis zum Start des Downloads und keine Begrenzung bei Traffic und Bandbreite. Am 19. Jänner 1012 ist der Dienst im Laufe von Ermittlungen durch das US-Justizministerium eingestellt worden, das Rechenzentrum wurde gesperrt. Der deutschstämmige Megaupload-Gründer Kim Schmitz ist zusammen mit sechs Mitarbeitern, darunter vier weitere Deutsche, in Neuseeland wegen mutmaßlicher Copyright-Verletzungen, Online-Piraterie, Verschwörung zur Bildung einer kriminellen Vereinigung und Verdacht auf Geldwäscherei verhaftet worden. Der Zugriff erfolgte auf Schmitz&#8217; Geburtstagsfeier, um zeitgleich auch seine Komplizen, die auf der Party als Gäste eingeladen waren, festnehmen zu können. Der Schaden aufgrund von Megaupload illegal verbreiteter Daten liegt bei etwa einer halben Milliarde US-Dollar, dem gegenüber steht der Gewinn des Filehosters, der auf 175 Millionen geschätzt wird. Vom FBI wurden zur selben Zeit 20 Hausdurchsuchungen in neun Ländern durchgeführt und mehrere Server sichergestellt. Außerdem ist die Sperrung von 18 Internetdomains, die auf Megaupload registriert gewesen sind, veranlasst worden. </p>
<h2>Andere Filhoster ziehen jetzt die Reißleine</h2>
<p>In den Tagen nach der Schließung des bekannten Filhosters Megaupload, der laut eigenen Angaben 50 Millionen Besucher täglich verzeichnen konnte und rund 150 Millionen Accounts hatte, geht die Angst bei den Unternehmen mit gleichen oder ähnlichen Dienstleistungen um &#8211; sie schränkten ihre Angebote ein, löschten teilweise Nutzerkonten, beendeten Affiliate-Programme oder beenden ihre Dienste sogar zur Gänze. Bei manchen Filehostern kann man jetzt nur noch auf Dateien zugreifen, die man selbst hochgeladen hat, darüber hinaus haben viele das Belohnungsprogramm für das uploaden von populären Inhalten beendet. Andere Filehoster hingegen haben den Zugriff nur für Nutzer, die in den USA beheimatet sind, gesperrt, blocken also US-IP-Adressen. Mit dieser Maßnahme hoffen jene Anbieter sich einer Strafverfolgung durch US-Behörden entziehen zu können. Neben den &#8220;Großen der Branche&#8221; haben mittlerweile auch viele kleine Anbieter die Luken dichtgemacht oder ihre Leistungen erheblich reduziert, beispielsweise das Bonusprogramm eingestellt oder einen Großteil der Dateien von den Servern gelöscht. Und die Liste der panischen Filehoster wird immer länger. Mittlerweile scheint auch festzustehen, dass Megaupload nicht von der ängstlich gewordenen Konkurrenz ersetzt werden wird. Vom Tumult unbeeindruckt zeigt sich lediglich der Filehoster Rapidshare &#8211; das Schweizer Unternehmen will ihren Dienst fortsetzen und meint zu den Anschuldigungen gegen Kim Schmitz, dass das Filehosting kein illegales Geschäft sei und man sich keinerlei Sorgen machen würde.</p>
<h2>Die Zukunft der Filhoster ist ungewiss</h2>
<p>Noch ist es ein wenig zu früh, um vom endgültigen &#8220;Aus&#8221; dieser Dienstleister zu sprechen, auch wenn feststeht, dass Megaupload nicht mehr in dieser Form im Netz auftauchen wird. Sicher ist auch, dass die meisten anderen Filehoster bis zur Klärung der rechtlichen Aspekte ihre Dienste nur noch eingeschränkt anbieten, denn die Branche zeigt sich extrem verunsichert und zieht sich demzufolge relativ schnell und konsequent zurück. Es muss in jedem Fall abgewartet werden, ob sich die Situation entspannt, oder die Behörden weiterhin so hart durchgreifen und die Unternehmen strafverfolgen. Erst dann wird man sehen, in welche Richtung sich das Filehosting entwickelt. </p>
<p>Bildquelle: Stenzel Washington &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Drei Deutsche nach Sperrung von &#8220;Megaupload&#8221; festgenommen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Festnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Dotcom]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Megaupload-Gründer Kim Schmitz und seine führenden Mitarbeiter, darunter zwei weitere Deutsche, sind am 19.1.2012 in Neuseeland im Auftrag der US-Behörden verhaftet worden. Megaupload ist ein Online-Speicherdienst, der nach Aussage der Behörden zum Betreiben eines Handels mit Raubkopien genutzt wurde. Das Portal wurde umgehend geschlossen. Harte Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber Den Betreibern des Online-Dienstes wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/festnahme-300x199.jpg" alt="" title="Drei Deutsche nach Sperrung von &quot;Megaupload&quot; festgenommen" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-10" /><strong>Der deutsche Megaupload-Gründer Kim Schmitz und seine führenden Mitarbeiter, darunter zwei weitere Deutsche, sind am 19.1.2012 in Neuseeland im Auftrag der US-Behörden verhaftet worden. Megaupload ist ein Online-Speicherdienst, der nach Aussage der Behörden zum Betreiben eines Handels mit Raubkopien genutzt wurde. Das Portal wurde umgehend geschlossen.</strong></p>
<h2>Harte Vorwürfe gegen Megaupload-Betreiber</h2>
<p>Den Betreibern des Online-Dienstes wird vorgeworfen, der Film- und Musikindustrie mit der Verbreitung von Raubkopien einen Schaden von rund einer halben Milliarde Dollar zugefügt zu haben. Dabei hätte die Online-Tauschbörse in den letzten Jahren über 175 Millionen Dollar verdient. Die Betreiber müssen sich mit Vorwürfen wegen des Verstoßes gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechtes, wegen Geldwäsche und organisiertem Verbrechen auseinandersetzen. Kim Schmitz alias Kim Dotcom beteuert weiterhin seine Unschuld, aber eine Freilassung auf Kaution ist wohl unwahrscheinlich, da nach Behördenaussage die Fluchtgefahr zu groß wäre. Im Gegensatz dazu werden der deutsche Marketingchef Finn Batato und der holländische Chefprogrammierer Bram van der Kolk in Kürze das Gefängnis verlassen. Der deutsche Mitbegründer Mathias Ortmann hingegen kann sich da noch nicht sicher sein. Den Angeklagten droht jeweils zwischen 5 und 20 Jahren Haft.</p>
<h2>Weitere Ermittlungen und Unruhe in der Branche</h2>
<p>In ihrer 72-seitigen Anklageschrift führen die US-Behörden aus, dass Megaupload bei verschiedensten Providern riesige Speicherplätze gemietet hatte, die mit Raubkopien gefüllt waren. Dabei wird die Online-Tauschbörse als weltweite kriminelle Organisation mit ca. 180 Millionen Mitgliedern und täglich rund 50 Millionen Besuchern bezeichnet. Ein gemieteter Server in Virginia, auf dem urheberrechtlich geschütztes Material gefunden wurde, ist der Grund, warum US-Behörden für Megaupload mit Firmensitz in Hong Kong zuständig sind. Die Abschaltung der Internet-Tauschbörse Megaupload und die weitergehenden Ermittlungen, Beschlagnahmungen und Fahndungen nach weiteren Mitarbeitern verbreiten Unruhe in der Branche. Einige Anbieter, wie z.B. Fileserve, nehmen Teile ihres Angebotes aus dem Netz, so dass Nutzer ihre Dateien noch speichern, aber auch nur noch selbst abrufen können. Uploadbox stellt den Dienst ganz ein und wird zum 30.1.2012 alle Dateien löschen. Andere, wie Rapidshare und Mediafire, lassen sich nicht beeindrucken und bauen ihr Angebot aus. Aber auch Proteste wurden ausgelöst, z.B. von Anonymous, die mit gezielten Aktionen ganze Webseiten von US Film- und Musikindustrie, Plattenfirmen, aber auch FBI und US-Justizministerium lahm legten.</p>
<h2>Auswirkungen auf Gesetzgebung</h2>
<p>Die Rechtsprechung zum Thema Filesharing geht weit auseinander. Im Deutschland war man 2010 noch der Meinung, dass eine Online-Tauschbörse nicht für den Inhalt verantwortlich sei. Bereits 2011 hieß es dann, die Inhalte müssen besser geprüft werden. In den USA sind gerade zwei neue Gesetze (Sopa und Pipa) in Arbeit, die den Schutz von Urheberrechten stärken sollen. Diese Gesetzesentwürfe sind nicht unumstritten, auch in Deutschland wird darüber aktuell diskutiert.Wikipedia hatte aus Protest gegen diese Gesetze mit einem 24-Stunden-Blackout in den USA reagiert. Vor dem Hintergrund dieser und der aktuellen Aktionen wegen der Megaupload-Schließung haben die Volksvertreter in den USA die Abstimmung über die neuen Gesetze verschoben, um ihre Position überdenken zu können. Es bleibt abzuwarten, ob die Proteste der Netzgemeinde die Rechtsstaatlichkeit im Internet sichern können. </p>
<p>Image: lassedesignen &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Bekannte Musik-Manager fordern härtere Strafen für Filesharer</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald R.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
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		<category><![CDATA[Filesharer]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie jüngst bekannt wurde, fordern, ganz nach französischem Vorbild, Musik-Manager deutlich härter Strafen für Filesharer. Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, spricht sich in Vertretung der Verbandsmitglieder für eine Internetsperre für Filesharer aus. Wer vorsätzlich und zudem illegal Musik aus dem Internet herunterlade, solle die Konsequenzen in Form eines vorübergehenden Ausschlusses aus dem Internet spüren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.internet-abmahnungen.com/wp-content/uploads/2012/02/Strafen-300x200.jpg" alt="Stufenweise härtere Strafen in Frankreich - bei uns bald auch?" title="Bekannte Musik-Manager fordern härtere Strafen für Filesharer" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-6" /><strong>Wie jüngst bekannt wurde, fordern, ganz nach französischem Vorbild, Musik-Manager deutlich härter Strafen für Filesharer. Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie, spricht sich in Vertretung der Verbandsmitglieder für eine Internetsperre für Filesharer aus. Wer vorsätzlich und zudem illegal Musik aus dem Internet herunterlade, solle die Konsequenzen in Form eines vorübergehenden Ausschlusses aus dem Internet spüren.</strong></p>
<h2>Stufenweise härtere Strafen in Frankreich</h2>
<p>In Frankreich wird gegen illegale Filesharing wesentlich härter Vorgegangen als das in anderen Ländern der Fall ist. So erhalten diejenigen, die gegen das Urheberrecht verstoßen, beim ersten und zweiten Verstoß eine Verwarnung. Beim dritten Vergehen kann die französische Justiz auf verschiedenen Möglichkeiten wie zum Beispiel das Sperren des Internetzugangs oder die Erhebung eines entsprechenden Bußgeldes zurückgreifen. Bisher wurden mit den neuen Gesetzen in Frankreich gemischte Erfahrungen gemacht. Bis heute versendete die zuständige Behörde 2000 Verwarnungen pro Tag. Gegenüber stehen jedoch seit Oktober 2010 zwischen 25.000 und 50.000 eingereichte Beschwerden. Aus diesem Grund beklagt die Musikindustrie die, nur sehr träge ablaufende, Weiterleitung an die betroffenen Filesharer. Des Weiteren erwähnen Kritiker wiederholt, dass der gesamte Prozess mit Fehlern versehen ist und unschuldige Internetuser gesperrt werden. In Deutschland sind derartige Verwarnungen derzeit noch nicht möglich. Abmahnung und Klagen gegen illegal durchgeführte Downloads sind bisher nur kleine Hilfsmittel.</p>
<h2>Die Freiheit des Internets wird eingeschränkt</h2>
<p>Im französischen Modell sehen einige die Beschneidung der Freiheit im Internet. Argumente für dieses Denken gibt es zu genüge. Daher fordern Kritiker einen gesellschaftlichen Konsens und die Anpassung der Gesetze. Gesperrte User können zwar von Zuhause durch eine Sperrung keine illegalen Downloads mehr durchführen, doch besteht die Möglichkeit selbiges in einem Internetcafé oder bei Freunden zu tun. Der Vorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie Gorny sieht die eingereichten Klagen seitens der Musikindustrie gegen Raubkopierer als richtig an. Trotz der Kritik kann die Statistik Erfolge gegen die Filesharer aufweisen. So konnten in den letzten fünf Jahren die Anzahl der illegalen Downloads von 600 Millionen auf 300 Millionen halbiert werden. Das ist ein gutes Zeichen für die Musikindustrie, die in den letzten Jahrzehnten rund die Hälfte ihres Umsatzes wegen der Filesharer einbüßen musste. Wer bei Rot über eine Ampel fahre, müsse nach deutschem Recht mit einem Bußgeld rechnen, so Gorny. Damit rechtfertigt er den Denkansatz, welcher bei der Ahndung von Vergehen im Internet angeführt wird.</p>
<h2>Was die Zukunft bringt</h2>
<p>Seit nun mehreren Jahren befinden sich Befürworter der Freiheit im Internet in einem Streit mit der Musikindustrie. Beide Meinungen haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. Es stellt sich natürlich die Frage nach weiteren Einschränkungen, wenn einmal die Barriere fällt. Viele Befürchten, dass die Regulierung des Internets durch Gesetze Schule macht und auf andere Gebiete ausgeweitet wird. Dagegen steht der hohe Wert des Rechts auf geistiges Eigentum und auf Privatsphäre. Wie auch immer man sich entscheidet, beide Seiten werde niemals einen vollen Erfolg für sich verbuchen können. Der optimale Weg könnte in einem übereinkommen liegen. Der alte Streit zwischen Kapitalismus und dem Streben nach Selbstverwirklichung hält also auch im 21. Jahrhundert bzw. in unserer heutigen Informationsgesellschaft weiter an.</p>
<p>IMG: Danny Elskamp &#8211; Fotolia</p>
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